Standort Wegelerstraße 10, 53115 Bonn
Erdgeschoss
Eingangsbereich:
1 & 2) Der Parkplatz vor dem Gebäude Wegelerstraße 10, 53115 ist teils asphaltiert, teils gepflastert. Der Untergrund weist Unebenheiten auf. Vor dem Eingang des Gebäudes befinden sich vier Stufen.
2) Links neben dem Eingang befindet sich allerdings auch eine breite, lange Rampe mit Handlauf.
3) Die Eingangstür zum Gebäude lässt sich ausschließlich über den automatischen Türöffner links neben dem Eingang öffnen. Dieser ist auf einer Höhe angebracht, die
z. B. aus einem Rollstuhl heraus erreichbar sein sollte.
4) Die Eingangstür öffnet nach außen (dies ist auch ausgeschildert) und in Richtung der Rampe. Der Platz vor der Tür sollte aber ausreichen, um gegebenenfalls um die Tür herumzumanövrieren.
5) Wichtig: Direkt hinter dem Haupteingang befinden sich drei Stufen. Es gibt auf beiden Seiten einen Handlauf.
6) Es existiert eine mobile Rampe für die Stufen im Eingangsbereich. Diese kann jedoch nicht ohne Absprache genutzt werden, da
- die Rampe aus Platzgründen nicht permanent im Eingangsbereich installiert werden kann,
- eine Evakuierung von Personen, die über die Rampe ins Gebäude gelangt sind, im Brandfall nicht garantiert ist
- und die mobile Rampe die Stufen zwar überbrückt, aber wegen der Kürze des Flurs selbst recht kurz ist. Dadurch entsteht ein Gefälle, das gegebenenfalls zu steil ist, um die Rampe ohne unterstützende Person z. B. per Rollstuhl zu benutzen.
Die Eingangstür öffnet von innen automatisch.
Sanitäranlagen:
Es gibt im Erdgeschoss eine Herren- und eine Damentoilette im vorderen Gebäudetrakt, die ohne Hindernis von der Eingangshalle aus zu erreichen sind, und eine Herren- und eine Damentoilette im Mitteltrakt, die man von der Eingangshalle aus nur durch eine schwere Brandschutztür erreichen kann.
Generell sind die WCs im Gebäude durchweg nicht barrierefrei.
7) Die Türen zu den Sanitäranlagen an sich sind schmal.
8) Sämtliche Toilettenkabinen sind sehr schmal. Es gibt weder Haltegriffe
noch Notrufanlagen o. ä.
9) Die Vorräume mit den Waschbecken sind breiter. Es gibt jedoch keine
verstellbaren Spiegel, keine Farbkontraste zur besseren Orientierung o. ä.
Wege vom Erdgeschoss ins 1. Obergeschoss:
10) Im 1. Obergeschoss des Gebäudes befinden sich der Große Hörsaal (Raum 1.001), der Kleine Hörsaal (Raum 1.003) und der sogenannte Zeichensaal (Raum 1.006). Der direkte Weg aus dem Erdgeschoss dorthin führt über eine Treppe.
11) Das Gebäude verfügt auch über einen Aufzug im Mitteltrakt. Der Weg zu diesem Mitteltrakt führt allerdings nur durch eine schwere Brandschutztür. Diese muss (da es sich um eine Brandschutz- resp. "Rauchabschlusstür" handelt) geschlossen halten werden.
Aufzug:
12) Mit dem Aufzug im Mitteltrakt des Gebäudes kann man ins 1. OG gelangen. Es ist kein Schlüssel o. ä. nötig, um den Aufzug zu öffnen oder in diese Richtung zu nutzen.
13) Der Rufknopf für die Kabine befindet sich rechts an der Wand neben dem Aufzug. Er ist relativ weit oben installiert, also z. B. aus einem Rollstuhl heraus kaum zu erreichen.
14) Die Tür des Aufzugs muss manuell mithilfe eines eher schwergängigen Drehknaufs geöffnet werden. Es ist möglich, beide Türflügel zu öffnen. Sie müssen allerdings mit einigem Kraftaufwand geöffnet und geschlossen werden.
15) Von innen müssen die Türen ebenfalls manuell (mit Kraftaufwand) geöffnet und geschlossen werden. Hier gibt es jedoch keinen Drehknauf, sondern einen Hebel.
16) Die Kabine selbst ist recht breit und tief, aber relativ niedrig (Personen mit einer Körpergröße von über 2m könnte es schwerfallen, aufrecht zu stehen). Die Ausstattung ist funktional, wie bei einem Lastenaufzug.
17) Das Bedienfeld ist relativ weit oben angebracht. Eine Fahrt ins Untergeschoss ist aus Sicherheitsgründen nur Mitarbeitenden mit einem entsprechenden Schlüssel möglich.
1. Obergeschoss
Zeichensaal (Raum 1.006)
18) Vom Aufzug aus ist der Zeichensaal (Raum 1.006), in dem Lehrveranstaltungen stattfinden, ebenerdig zu erreichen. Die Tür zum Zeichensaal ist verhältnismäßig schmal.
19) Im Zeichensaal selbst besteht die Bestuhlung fast komplett aus Stühlen mit integrierten Klapptischen. Es existieren sowohl Stühle für Rechts- als auch für Linkshänder*innen.
20) Es gibt einen Tisch, an dem wahlweise ein Stuhl ohne Klapptisch, ein Rollstuhl o. ä. platziert werden könnte.
Stühle und Tische im Zeichensaal sind nicht miteinander verschraubt o. ä., sondern können verstellt werden.
21) Der Weg vom Mitteltrakt des Gebäudes zum Kleinen Hörsaal (Raum 1.003) im Vordertrakt ist ebenerdig, führt allerdings nur durch eine schwere Brandschutztür. Diese muss (da es sich um eine Brandschutz- resp. "Rauchabschlusstür" handelt) geschlossen halten werden.
Kleiner Hörsaal (Raum 1.003)
22) Die Tür zum Kleinen Hörsaal (Raum 1.003) ist doppelflügelig und kann weit geöffnet werden.
23) Die Bestuhlung besteht fast komplett aus typischen, nicht-modularen Hörsaal-Bänken mit Klappsitzen.
24) Es gibt einen einzelnen Tisch, an dem wahlweise eine alternative Sitzmöglichkeit platziert werden könnte.
25) Der Notausgang im Kleinen Hörsaal (Raum 1.003) ist nur über eine Stufe erreichbar.
26) Die Stufe ist an einer Seite abgeflacht und an den Rändern mit einer kontrastreichen Markierung versehen, aber trotzdem eine Barriere.
27) Auf der anderen Seite des Notausgangs befinden sich ebenfalls vier Stufen. Diese frei stehende Treppe verfügt allerdings zu beiden Seiten über ein sicherndes Geländer / einen Handlauf.
28) Von den Stufen hinter der Notausgangstür des Kleinen Hörsaals (Raum 1.003) aus gelangt man zu einer Brandschutztür resp. "Rauchabschlusstür". Diese kann aufgezogen werden. Durch die Tür gelangt man auf eine verglaste Verbindungsbrücke, die ins benachbarte Gebäude - das Hochschulrechenzentrum - führt. Hinter der Tür befinden sich drei nach unten auf die Brücke führende Stufen.
29) Vorne führt eine Treppe mit fünf Stufen vom Kleinen Hörsaal (Raum 1.003) zum Großen Hörsaal (Raum 1.001). Auch direkt vom Aufzug im Mitteltrakt des 1. Obergeschosses aus ist der Große Hörsaal nur über den Weg über diese fünf Stufen erreichbar.
Großer Hörsaal (Raum 1.001)
30) Es gibt zwei Türen, die in den Großen Hörsaal (Raum 1.001) führen. Beide Türen sind doppelflügelig und können weit geöffnet werden.
31) Die Bestuhlung besteht auch hier aus typischen Hörsaal-Bänken mit Klappsitzen. In der Mitte zwischen den Bänken und an den Seiten bei den Fenstern führen Stufen nach unten zur Tafel und zum Notausgang. Dort befindet man sich wieder auf Erdgeschoss-Level.
32) Es gibt oben in der letzten Reihe des Hörsaals Plätze ohne Klappsitze, an denen eine alternative Sitzgelegenheit stehen könnte.
33) Die Fluchttür des Notausgangs im Großen Hörsaal (Raum 1.001) kann nur mit einigem Kraftaufwand über einen Hebel geöffnet werden, der relativ weit oben angebracht ist. Diese Tür führt nach draußen auf eine Plattform mit Geländer.
34) Um von der Plattform aus auf den Parkplatz vor dem Gebäude zu gelangen, muss man erst eine Treppe mit zahlreichen Stufen hinuntersteigen und dann eine zweite Treppe wieder hinaufsteigen.
Weitere generelle Punkte:
- Es gibt im gesamten Gebäude keine speziellen Ruhe- oder Rückzugsräume.
- Die Raumbeschilderung ist (ebenso wie Schaukästen, Fluchtweg-Pläne, Schilder zum Verhalten im Brandfall usw.) durchweg relativ weit oben angebracht. Informationen, Warnhinweise o. ä. sind rein visuell und nicht akkustisch abrufbar oder taktil wahrnehmbar.
- Im Erdgeschoss befinden sich direkt am Eingang (neben der Tür zum Dekanatsbüro bzw. Raum 0.002):
- Ein Erste-Hilfe-Kasten
- Ein Defibrilator
- Eine Erste-Hilfe-Informationstafel
- Händedesinfektionsmittel
Grundrisse (mit entsprechend nummerierten Bildverweisen)